Sensorische Integration

Die Sensorische Integration nach J. Ayres wird bei Störungen der Wahrnehmung angewendet, wenn die Verarbeitung der eintreffenden Sinnesreize im Gehirn unzureichend, fehlerhaft oder andersartig abläuft. Dabei macht sich der Therapeut zunutze, dass Motorik und Wahrnehmung des Menschen eng verknüpft sind.
Durch Stimulation der verschiedenen Sinnesbereiche des Kindes wird die Wahrnehmung gefördert.

Taktil-kinästhetische Stimulation

Diese beeinflusst die Seitendominanz, die Lateralität, die Körperkoordination, die Augenmotorik und die Automatisierung von Bewegungsmustern.

Vestibuläre Stimulation

Die Bewegung des Kopfes und Körpers im Raum stimuliert das vestibuläre System des Kindes. Dadurch können Fähigkeiten wie Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit gefördert werden. Diese Art der Stimulation wirkt positiv auf die Bildung neuer Synapsen im Kinderhirn und trägt ihren Teil zur Entwicklung von Mut und Selbstbewusstsein bei.